Die Notwendigkeit des Kasperltheaters um das Asylwesen in Österreich


Die Koalitionsverhandlungen im November 2008, zwischen ÖVP und SPÖ, hätten als Möglichkeit zur konstruktiven Willensfindung im Interesse der ÖsterreicherInnen und AsylwerberInnen im Bereich Asyl, genutzt werden können. Als feststand wer diesen Part verhandeln wird, war auch schon für Kenner klar, dass da nichts gscheites rauskommen konnte. ÖVP Schotter-Mietzi, hart wie Granit und SPÖ-Bubi Darabosch, kompetent wie ein Leberkassemmerl in diesem Bereich. Ein perfektes Paar fürs Kasperltheater!

Schade nur, dass dieses Thema nicht zur Volksbelustigung beiträgt, denn es geht um einen sehr sensiblen Bereich in einer Gesellschaft!

In den bisherigen jahrzehntelangen Diskussionen kamen die Humanisten oder die Gegner, mit den jeweiligen Argumenten, zu Wort und was hat sich bisher geändert? Gar nix!

Es ist ein unausgesprochenes Faktum, dass anscheinend egal von welchem Lager, so schnell niemand an einer Änderung des beschämenden Zustandes interessiert ist. Alles hat seinen Grund. Die Gegner von Asylwerber würden sich um ein anderes Feindbild für ihre Sündenbocktherorie suchen müssen. Die Humanisten würden einen Teil ihrer Existenzberechtigung verlieren.

Asylwerber schaffen viele, viele Arbeitsplätze auch wenn sie selber nicht arbeiten dürfen. Von der Betreuung, seitens der NGO’s, den Gasthausbetrieben und den daran angehängten Zulieferbetrieben bis zu den Behörden, welche für die Verfahren im BAA, Asylgerichtshof, VwGh bis hin zu Polizeianhaltezentrum, Fremdenpolizei, usw… und nicht zu vergessen die vielen Rechtsanwälte, welche auch was verdienen möchten, tätig sind.

Asylwerber sind Spielball des Systems und der Politiker! Die Mitwirkenden sind die unfreiwillig Betroffenen, Law&Order Schotter-Mietzi und das Kompetenzzentrum der SPÖ Leberkas-Norbert in Fragen Asyl, Migration und Integration. Eine perfekte Durchmischung auf der Bühne Österreichs für das Kasperltheater. Der Zuschauer ist verwirrt und Ratlos.

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