„Ja zu Moscheen, nein zu Parallelgesellschaften“

Islamische Migrantenvereine sind für die einen erster Ansprechpartner für die Kommunikation mit den Communities, andere werfen ihnen dagegen Abschottung vor. Der Grünen-Politiker und laut Eigenangabe „säkulare Moslem“ Efgani Dönmez schildert seine Sicht der Dinge.

VON VALENTIN SCHWARZ

Integration im Fokus: Dienen Migrantenvereine der Integration, weil sie Migrant/innen ein Heimatgefühl vermitteln, oder schaden sie ihr, weil sie Parallelgesellschaften fördern?
Efgani Dönmez: Das kann man seriöserweise nicht pauschalisieren. Aber es gibt Vereine, die im Namen der Integration und des Dialogs Parallelgesellschaften forcieren und die politisch-religiöse Ansichten aus der Heimat nach Österreich transportieren. Und es gibt wenige Vereine, die wirklich an einem konfliktarmen Zusammenleben in Österreich hart arbeiten, aber keine bis wenig Unterstützung erhalten. Unsere Politik bedient primär politisch-islamistische Kräfte und macht diese salonfähig. Und das führt dann wieder dazu, dass andere mit der „schwierigen Integration von Türken“ Stimmung machen können.

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