EFGANİ DÖNMEZ Abgeordneter zum Nationalrat

“Ja zu Moscheen, nein zu Parallelgesellschaften”

Islamische Migrantenvereine sind für die einen erster Ansprechpartner für die Kommunikation mit den Communities, andere werfen ihnen dagegen Abschottung vor. Der Grünen-Politiker und laut Eigenangabe „säkulare Moslem“ Efgani Dönmez schildert seine Sicht der Dinge.

VON VALENTIN SCHWARZ

Integration im Fokus: Dienen Migrantenvereine der Integration, weil sie Migrant/innen ein Heimatgefühl vermitteln, oder schaden sie ihr, weil sie Parallelgesellschaften fördern?
Efgani Dönmez: Das kann man seriöserweise nicht pauschalisieren. Aber es gibt Vereine, die im Namen der Integration und des Dialogs Parallelgesellschaften forcieren und die politisch-religiöse Ansichten aus der Heimat nach Österreich transportieren. Und es gibt wenige Vereine, die wirklich an einem konfliktarmen Zusammenleben in Österreich hart arbeiten, aber keine bis wenig Unterstützung erhalten. Unsere Politik bedient primär politisch-islamistische Kräfte und macht diese salonfähig. Und das führt dann wieder dazu, dass andere mit der „schwierigen Integration von Türken“ Stimmung machen können.

mehr unter: http://www.integrationsfonds.at/publikationen/integration_im_fokus/integration_im_fokus_ausgabe_42010/thema_was_sagen_migrantinnen_ueber_integration/ja_zu_moscheen_nein_zu_parallelgesellschaften/

Von Efgani Dönmez
EFGANİ DÖNMEZ Abgeordneter zum Nationalrat

Archiv

Kategorien

Schlagwörter-Wolke

Per E-Mail abonnieren

Sie können sich neue Einträge des Blog auch per E-Mail zustellen lassen. Bitte benutzen Sie nachstehenden Link um Ihre E-Mail-Adresse einzutragen. Danach bekommen Sie jeden neuen Artikel per E-Mail zugestellt. Natürlich können Sie Ihr Abonnement auch wieder löschen, wann Sie wollen.