Unter dem Deckmantel des Dialoges kann man anscheinend jeden Humbug betreiben

Linz (OTS) Weiter massive Kritik an der ÖVP Unterstützung für ein geplantes wahabitisches Dialogzentrum in Österreich kommt vom Grünen Bundesrat Efgani Dönmez „Die hart erkämpften Freiheiten der westlichen Welt, werden von einer am Kapital orientierten, angeblich wirtschaftskompetenten Volkspartei, geopfert.

Die Orientierungslosigkeit der Wiener Volkspartei dürfte auf die Bundesebene übergriffen haben. Ansonsten lässt sich dieser entbehrliche Schritt seitens der ÖVP nicht erklären. Man kann nur hoffen, dass die Basis der restlich vorhandenen Volkspartei ihren Außenminister und Vizekanzler zur Vernunft bringt“, betont Dönmez und weiter: „Mit jedem Tag, welcher der Tag der Unterzeichnung dieses Abkommens näher rückt, wird sich herauskristallisieren, wie ernst es die ÖVP mit der Erhaltung der unserer gesellschaftlichen Werte meint“.

Fixiert ist hingegen bereits ein „Board of Directors“ für dieses geplante Dialogzentrum. Diesem Aufsichtsrat werden Vertreter aller großen Religionen angehören, insgesamt acht Personen. Der Vatikan entsendet seinen Islam-Spezialisten, Monsignore Khaled Akasheh, die anglikanische Kirche schickt Reverend Toby Howarth, das Judentum Rabbi David Rosen (American Jewish Committee), auch ein Hindu und ein Buddhist sind an Bord ebenso wie ein griechisch-orthodoxer Metropolit.

Für den Islam sprechen ein saudiarabischer Imam und der libanesische Generalsekretär des „Spirituellen islamischen Gipfels“. Es stellt sich die Frage, mit wem dieser Aufsichtsrat in Dialog treten wird? Hier appelliert BR Dönmez, diese Leute und die Institution an sich zu isolieren: „ Keine Kooperationen, kein falsch verstandener Dialog mit dieser Form des Islams.

Das ist nur Munition für die Rechte in Österreich! Wir werden sehen, wer hier in Aktion tritt, dann werden sich Streu vom Weizen trennen. Wenn selbst aufgeklärte Muslime in Österreich massiv dagegen protestieren, wie wird die Reaktion der restlichen Bevölkerung ausfallen? Die ÖVP öffnet hier eine Flanke, welche nicht notwendig wäre. Ich habe kein Interesse an einer noch geschwächteren ÖVP oder SPÖ. Denn was wäre die Alternative“?

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