Inhalte statt Sprüche! Thema heute: Kulturelle Vielfalt.

Üblicherweise dominieren im Wahlkampf Sprüche und Schlagworte auf Plakatwänden, wenig informative Werbeinserate/-broschüren, sowie hitzige TV-Konfrontationen. Thematische Inhalte und persönliche Haltungen treten zu oft in den Hintergrund, obwohl diese doch wahlentscheidend sein sollten, nicht wahr?

Daher gehe ich in den letzten Wochen vor der Wahl hier auf eine Handvoll politischer Ziele etwas ausführlicher ein, als auf meinem Flyer – wir brauchen Inhalte statt Sprüche! Gerade beim heutigen Thema.

Ich sehe mich als Brückenbauer zwischen Kulturen und Religionen. Toleranz ist die Basis für ein gutes Miteinander. Die Bereitschaft offen aufeinander zuzugehen und auch vorhandene Probleme offen anzusprechen ist mir sehr wichtig. Klartext reden, statt herumeiern! Ich setze mich dafür ein das kulturelle und gesellschaftliche Vielfalt als Wert erkannt wird und es keine falsch verstandene Toleranz gegenüber Intoleranz gibt. Wir müssen an einem Klima des Willkommenseins gegenüber MigrantInnen sicherlich noch arbeiten, jedoch muss man auch jenen ganz klar Grenzen setzen, welche sich unserer demokratischen Werte bedienen, um diese auszuhölen.

Nützen wir unsere Freiheit, übernehmen wir Verantwortung – für uns, die Mitmenschen und unsere Umwelt. Ich möchte die Menschen zu einem kritischen Denken abseits vorgefertigter Meinungen anregen. Wichtige Faktoren hierfür sind Bildung und Offenheit für unterschiedliche Lebensentwürfe. Meine Frau und ich erziehen unsere Kinder zweisprachig, wenn sie in die Pflichtschule kommen, dann erlernen sie eine weitere Fremdsprache und sollten sie eine höhere Schule besuchen oder später dann ein Studium absolvieren, dann werden unsere Kinder mindestens fünf Sprachen sprechen. Dies erweitert den Handlungsspielraum massiv, in jeder Hinsicht. Eine Win-Win-Situation für die Gesellschaft und für unsere Kinder, wenn man dies als Wert erkennt. Ein Umdenken im Bildungssystem des 21. Jahrhunderts ist absolut notwendig, nur gemeinsam können wir das schaffen.

Dazu braucht es Mut. Mehr Mut in der Politik, die Dinge anzugehen, die zu tun sind. Am 29.9. entscheiden wir, wo die Reise hingeht. Mit Ihrer/deiner Vorzugsstimme kann ich Sie und dich direkt im Parlament vertreten und auch für Vielfalt und Mehrsprachigkeit eintreten. Soll ich?

Efgani Dönmez …V wie VORZUGSSTIMME! from Die Traumsieberei on Vimeo.

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