Parteispenden sollten als Betriebsausgabe von der Steuer abgesetzt werden und als Investition bzw. als Verlust gelten, dann hätten manche Parteien in Österreich ein Problem weniger

Wenn die ÖVP es nicht verabsäumt hätte, dass Spenden gesetzlich als Betriebsausgaben voll von der Steuer abgesetzt werden könnten, dann hätten sie gegenwärtig ein Problem weniger.

Hätte das ÖVP geführte Finanzministerium, rechtzeitig ein entsprechendes Gesetz veranlasst, dann könnten Parteispenden von Konzernen und Großaktionären an die ÖVP, im vollen Umfang als Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Das Finanzministerium hätte damit Konsequenzen aus dem Umstand gezogen, dass Spenden an die ÖVP, direkte Auswirkungen auf die Gesetzgebung haben und somit als Investition gelten.

Bei Spenden für die meisten Parteien ist generell festzuhalten, dass dies kein Akt von Selbstlosigkeit und Menschenfreundlichkeit sowie politischem Engagement ist, sondern zieht im Vorfeld vereinbarte Gegenleistungen nach sich. So wie die meisten politischen Parteien in Österreich aufgestellt sind, sollte bei einer eventuellen Gesetzesänderung auch die Möglichkeit implementiert werden, dass derartige Spenden auch als Verlust abgeschrieben werden können.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Parteiprogramme und schicken Sie Ihre Vernunft nicht auf lange Reisen oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob gegen Charakterlosigkeit ein Kraut gewachsen ist.

 Efgani Dönmez – Mehr Mut in der Politik. (Facebook-Seite)

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