EFGANİ DÖNMEZ Abgeordneter zum Nationalrat

Der hohe Preis für billiges Öl – Belgien als Hochburg europäischer Islamisten und warum Österreichs nichts daraus gelernt hat

Die Saudis haben vor Jahrzehnten einen Freibrief vom belgischen König erhalten eine vom saudischen Königshaus finanzierte Moschee zu gründen. In Anbetracht der damaligen Logik im Gegenzug billiges Öl zu bekommen, ist aus heutiger Sicht nachvollziehbar und einer der Gründe warum die meisten europäischen Islamisten und Extremisten aus Belgien stammen.
 
Warum, aber im Jahre 2014 unser offizielles ÖSTERREICH in dem Wissen, dass aus Saudi-Arabien nicht nur Erdöl und Erdgas exportiert wird, sondern auch die Menschen-, und Demokratie verachtende Botschaft des Salafismus, dennoch sich gemeinsam mit dem spanischen Königshaus, dem Vatikan, Teilen der Wiener Kirchenvertreter, des Kultusamtes und einiger hochrangiger österr. Politiker sich dafür eingesetzt haben, dass ein von Saudi-Arabien finanziertes mit diplomatischen Immunitäten ausgestattete Institution errichtet wird, entbehrt jeglicher Logik und Vernunft.
 
Bei genauerer Betrachtung nehmen manche österr. Institutionen und Behörden eine Haltung ein, welche man sich in Zukunft genauer anschauen muss.
 
Vor fast fünfzig Jahren hatte der damalige König Baudouin einen Deal mit dem saudischen Monarchen Faisal Ibn Abd al-Aziz al-Saud geschlossen: Im Tausch gegen billiges Öl überließ er ihm den orientalischen Pavillon aus der 1880-Weltausstellung im Jubelpark mit einem 99 Jahre geltenden Pachtvertrag. Das Gebäude wurde zur Moschee umgebaut. Gleichzeitig übertrug der belgische Monarch den Saudis die Ausbildung der muslimischen Imame für die wachsende Zahl der muslimischen Zuwanderer. Es war geradezu ein Freibrief für das saudische Königshaus, die Botschaft des Salafismus zu verbreiten.
Von Efgani Dönmez
EFGANİ DÖNMEZ Abgeordneter zum Nationalrat

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