Verbreitung rechter Ideologie, Islamdiffamierung und rechtspopulistische Polarisierung bei internationalem Gedenktag in Linz

imageBei der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ Aktion beteiligen sich skurrile Gruppierungen, wie die „Bürgerbewegung“ Pax Europa.

Diese Bewegung ist am Samstag, den 23.11 in Linz mit einem Infostand beim Schillerpark in Linz, unter der Beobachtung des Verfassungsschutzes in Erscheinung getreten.

Unter dem Mäntelchen der „Menschenrechtsorganisation für Freiheit und Demokratie gegen Islamisierung“, werden rechte Ideologie gepaart mit Islamdiffamierung, verpackt in Halbwahrheiten und einseitigen gezielten Falschinterpretationen mit dem Vorwand der Stellung der Frau im Islam zur Emanzipation zu verhelfen, unter die Bürger gebracht, um einseitige negative Stimmung in der Bevölkerung zu erzeugen.

Dabei bedienen sich Islamdiffamierer gleicher Mechanismen, wie muslimische Fundamentalisten und Extremisten, weil sie bestimmte koranische Aussagen losgelöst vom textlichen, geschweige denn vom historischen Kontext für ihre Ideologie nützlich adaptierte Version, interpretieren. 

Das über Frauen, im Kontext derartiger Diskussionen gesprochen wird und nicht mit ihnen, ist auch ein gängiges Muster, welches die Brüder im Geiste gemein haben. Im Koran (17:70) ist zu lesen: „Wir haben den Kindern Adams Würde verliehen.“ Der Koran macht keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen. Derartige Stellen gibt es zu Genüge im Koran. Alle Erscheinungsformen, welche die Gleichstellung der Frauen nicht Rechnung trägt, sind Konstrukte menschlichen Handelns. Dafür eine Religion pauschal zu diffamieren und in Geiselhaft zu nehmen, zeugt von Unkenntnis und Einseitigkeit. 

Das dies bei der Aktion „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ in dieser Form von Pax Europa thematisiert wird, zeugt von der wahren Absicht, nämlich negative Stimmung und Polarisierung zu betreiben. 

„Sollen wir euch Menschen sagen, wer die größten Verlierer sind? Das sind diejenigen, deren Eifer umsonst war, während sie glaubten, das Richtige zu tun.“, Koran (18:103-104). 

„Diesen Vers sollten sich die Islamdiffamierer und muslimischen Extremisten zu Herzen nehmen. Als Gesellschaft kommen wir nur dann voran, wenn wir eine differenzierte Diskussion führen und die Dinge beim Namen nennen sowie aufrichtig Handeln.“, so Bundesrat Dönmez.

 Efgani Dönmez – Mehr Mut in der Politik. (Facebook-Seite)

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